Behandlung des Morbus Dupuytren in der Praxisklinik Bayreuth

Morbus Dupuytren

Dr. med. Heckel beantwortet 23 Fragen zum Morbus Dupuytren - von Krankheitsbild und richtigem OP-Zeitpunkt über Lappenplastik und Risiken bis zu Nachsorge und Kostenübernahme. Konkrete Antworten aus der Praxisklinik in Bayreuth.

  1. 1. Einordnung & Krankheitsbild
  2. 2. Der richtige Zeitpunkt für die Operation
  3. 3. Behandlungsverfahren & Operation
  4. 4. Risiken & Komplikationen
  5. 5. Heilung & Nachsorge
  6. 6. Ergebnis & Dauerhaftigkeit
  7. 7. Kosten & Kostenübernahme
85 %

der Fälle brauchen nur einen Eingriff.

Beratung vereinbaren

Einordnung & Krankheitsbild

Was ist ein Morbus Dupuytren?

Dr. med. Heckel: Ein Morbus Dupuytren ist eine Bindegewebevermehrung in der Hand, die im Laufe der Zeit zu einem Streckdefizit führen kann.

Zu Anfang hat man geglaubt, es handele sich um eine aktive Beugekontraktur. Das ist nicht der Fall. Es ist eine Bindegewebevermehrung in der Hand, die die Streckung behindert.

Die Erkrankung kann so weit gehen, dass die Finger bis in die Hand hineingezogen werden und sich gar nicht mehr öffnen lassen. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig zu operieren.

Wie stellen Sie fest, ob es sich wirklich um einen Morbus Dupuytren handelt?

Dr. med. Heckel: Die Feststellung erfolgt klinisch. Eine Geräteuntersuchung ist dafür nicht erforderlich.

Das klinische Erscheinungsbild, also das, was man beobachtet und tastet, ist so typisch, dass man es nicht verkennen kann. Einen Ultraschall oder andere apparative Untersuchungen brauchen wir dafür nicht.

In welchem Alter tritt die Erkrankung auf, und was löst sie aus?

Dr. med. Heckel: Der Morbus Dupuytren tritt sehr unterschiedlich auf, etwa zwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahr. Die Auslösefaktoren sind bis heute unbekannt.

Im Kindesalter kommt die Erkrankung nicht vor.

Bekannt ist lediglich, dass sie vererbt wird. Wenn Eltern und Großeltern betroffen waren, bekommt man sie in der Regel selbst.

Ob Rauchen, Alkohol oder Diabetes einen Einfluss haben, wurde untersucht.

Nach aktuellem Wissensstand ist dies nicht der Fall.

Wie schnell schreitet die Erkrankung fort, und kann ich selbst etwas dagegen tun?

Dr. med. Heckel: Der Verlauf ist ganz unterschiedlich. Es gibt Schübe, und es gibt Phasen, in denen die Erkrankung stillsteht.

Dehnen hilft vorübergehend. Am schwierigsten ist es in der Nacht, da die Hand über Stunden gebeugt liegt. Wächst das Gewebe in dieser Zeit, bekommt man die Hand am Morgen nicht mehr auf. Deshalb ist immer wieder Aufdehnen angesagt.

Mit Orthesen und entsprechender Behandlung lässt sich dem Fortschreiten ebenfalls etwas entgegensetzen, allerdings nicht dauerhaft.

Welche Finger und Gelenke sind betroffen, und gibt es die Erkrankung auch an den Füßen?

Dr. med. Heckel: Betroffen sein kann ein einzelner Finger, es können aber auch alle sein. An den Füßen gibt es ein entsprechendes Krankheitsbild, den Morbus Ledderhose.

In die Gelenke hinein wächst das Gewebe nicht, sondern nur außen herum. Betroffen sind die Stränge, die zu den Gelenken führen. Das führt dazu, dass die Gelenke in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Der richtige Zeitpunkt für die Operation

Ab wann sollte operiert werden?

Dr. med. Heckel: Ab einem beginnenden Streckdefizit von etwa 30 Grad in einem der Langfingergelenke sollte operiert werden.

Rechtzeitig operieren heißt nicht, dass bereits die reine Bindegewebevermehrung ein Grund für einen Eingriff ist. Solange kein Streckdefizit und keine Funktionseinschränkung bestehen, wird beobachtet.

Wir unterscheiden vier Stadien. Ab Stadium 2, also ab Beginn der Bewegungseinschränkung oder des Streckdefizits, ist die Operationsindikation zu stellen.

Warum wird nicht gleich beim ersten Anzeichen operiert?

Dr. med. Heckel: Weil man weiß, dass auch eine Operation ein Trigger sein kann, der das Gewebe wieder wachsen lässt.

Deshalb operieren wir nicht sofort beim Auftreten der Erkrankung. Auf der anderen Seite darf man nicht zu lange warten. Es geht darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Was passiert, wenn zu lange gewartet wird?

Dr. med. Heckel: Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto unwahrscheinlicher wird die Wiederherstellung der Gesamtfunktion.

Ist das Stadium 4 erreicht und liegen die Finger praktisch in der Hand, ist eine Operation mit einer Wiederherstellung der Gesamtfunktion so gut wie ausgeschlossen.

Ich sage es Ihnen ganz offen: Wenn das Streckdefizit zu groß ist, ist der Fingerverlust immer ein einzukalkulierendes Risiko. Im Stadium 4, wenn der Finger an der Hohlhand klebt, ist auch beim Ersteingriff die Überlegung gerechtfertigt, ob der Finger amputiert wird. In den ersten Stadien ist das normalerweise nicht der Fall. Genau deshalb ist es so wichtig, nicht zu lange zu warten.

Behandlungsverfahren & Operation

Gibt es Alternativen zur Operation?

Dr. med. Heckel: Versucht wurde vieles, von der Bestrahlung bis zu Medikamenten, die in die Hand gespritzt werden. Überzeugende Ergebnisse hat keines dieser Verfahren gebracht.

Auch die Nadelfasziotomie führen wir nicht durch. Ich halte sie nicht für zielführend, da dabei Gewebe in der Hand zurückbleibt.

Wir führen die operative Entfernung durch, also die Komplettentfernung des Dupuytren-Gewebes.

Was genau wird bei der Operation entfernt?

Dr. med. Heckel: Entfernt wird ausschließlich das erkrankte Gewebe, dieses aber vollständig bis zum letzten Rest.

Gesundes Gewebe außen herum nehmen wir nicht vorsichtshalber mit. Beim Ersteingriff lässt sich das erkrankte Gewebe in der Regel gut vom übrigen Gewebe abtrennen. Rezidiveingriffe sind hier ein eigenes Thema.

Schwierig wird es dort, wo das Gewebe die Haut infiltriert. Dann gilt es, so viel zu entfernen, dass wirklich alles draußen ist, ohne die Haut so weit auszudünnen, dass sie Schaden nimmt.

Die vollständige Entfernung braucht eine gewisse Erfahrung. Nerven und Gefäße sind in diesem Gewebe regelrecht eingemauert und müssen teilweise mikrochirurgisch unter Mikroskopvergrößerung gelöst werden.

Warum ist häufig eine Lappenplastik notwendig, und wie planen Sie die Schnittführung?

Dr. med. Heckel: Da sich die Haut verkürzt, sind in den meisten Fällen Lappenplastiken notwendig, um die Hand wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen.

Wie wahrscheinlich eine Lappenplastik wird, hängt vom Stadium ab. Je weiter fortgeschritten das Stadium, desto eher ist sie erforderlich.

Einfach einen geraden Schnitt zu setzen und das Gewebe herauszuoperieren, funktioniert nicht. Der Eingriff erfordert eine entsprechende präoperative Planung und eine präoperative Anzeichnung der Schnittführung. Es gibt bestimmte Schnittmuster. Gerade Striche kommen auf gar keinen Fall infrage, sondern sogenannte Zickzack-Schnitte. Dazu gehört die vorausschauende Planung der Lappenplastiken, die von vornherein in die Schnittführung einbezogen werden.

Was hat es mit der offenen Hohlhand „open palm“ auf sich?

Dr. med. Heckel: Bei diesem Vorgehen lassen wir die Wunde in der Hohlhand offen. Sie wächst dann innerhalb einiger Wochen von selbst zu.

Wir haben das schon einige Male angewendet, und es ist sehr effektiv. Alles, was in der Hohlhand liegt, wächst zu. Ich muss dort keine Haut verpflanzen, sondern kann abwarten und zuschauen, wie sich die Wunde verschließt. Das Erstaunliche daran ist, dass sie narbenfrei zuwächst.

Schmerzhaft ist das nicht, im Gegenteil. Notwendig sind ein täglicher Verbandwechsel und die Kontrolle, bis die Wunde geschlossen ist.

Das Vorgehen wird als Open Palm bezeichnet, also offene Hand, nach dem Schotten McCash. Von einer Technik kann man dabei eigentlich nicht sprechen. Wir lassen die Hohlhand offen und warten ab.

Wie läuft die Behandlung bei Ihnen ab, und welche Betäubung kommt zum Einsatz?

Dr. med. Heckel: Auf die klinische Untersuchung folgt bei entsprechendem Befund die Operation und anschließend die Nachbehandlung mit engmaschigen Kontrollen.

Ausgedehnte Befunde operieren wir meistens in Vollnarkose. Bei geringeren Befunden reicht eine Betäubung des Arms aus.

Der Eingriff erfolgt ambulant, die Patienten dürfen nach Hause. In ganz schwierigen Fällen, etwa wenn Patienten von weiter weg kommen, ist auch eine Übernachtung möglich. Das ist allerdings die extreme Ausnahme.

Risiken & Komplikationen

Welche Risiken hat die Operation?

Dr. med. Heckel: Verletzungen von Nerven und Arterien sind das Häufigste, was passieren kann.

Ich sage es Ihnen ganz offen: Auch mir ist es schon passiert, dass ich einen Nerv durchtrennt habe, weil anatomisch nicht mehr differenzierbar war, wo das Gewebe aufhört und wo der Nerv verläuft. In einem solchen Fall wird der Nerv wieder genäht.

Bis sich ein genähter Nerv erholt, kann es bis zu zwei Jahre dauern. Es kann auch ein dauerhafter Schaden bleiben, sodass das Gefühl in diesem Bereich nicht zurückkehrt. Die Beweglichkeit wird dadurch nicht eingeschränkt.

Genau deshalb sind ein Mikroskop und die mikrochirurgische Technik Voraussetzung für diesen Eingriff. Beides steht nicht in jeder Praxis zur Verfügung, bei uns hingegen schon.

Kommt es häufig zu Wundheilungsstörungen?

Dr. med. Heckel: Beim Morbus Dupuytren ist eine Wundheilungsstörung einzuplanen. Ich würde sie nicht als Komplikation bezeichnen, sondern als Verzögerung.

Gibt es Ausgangsbefunde, die den Eingriff erschweren?

Dr. med. Heckel: Begleiterkrankungen, die das Allgemeinbefinden stören, sind keine förderlichen Faktoren, etwa Zucker oder Bluthochdruck.

Dazu zählen außerdem Systemerkrankungen, die in den Bindegewebsformenkreis gehören. Ein Diabetes löst den Morbus Dupuytren nicht aus, ist als Begleiterkrankung für den Eingriff aber nicht förderlich.

Heilung & Nachsorge

Wie stark sind die Schmerzen, und wie lange dauert die Heilung?

Dr. med. Heckel: Die Schmerzen sind gering und überschaubar. Die Heilungsdauer beträgt im besten Fall zwei bis drei, im schlimmsten Fall acht bis zehn Wochen.

Dazu gehört die begleitende Nachbehandlung mit Krankengymnastik, Ergotherapie und Lymphdrainagen. Diese Maßnahmen sind zwingend notwendig.

Wie sieht die Nachsorge aus?

Dr. med. Heckel: Es erfolgen häufige Verbandwechsel und eine engmaschige Wundkontrolle. Die Fäden werden nach 14 Tagen gezogen.

Eine Schiene ist nicht erforderlich. Ganz wichtig ist dagegen, die Hand postoperativ zu bewegen und nicht ruhigzustellen.

Die engmaschige Wundkontrolle kann bei uns oder beim Hausarzt erfolgen. Wenn der Hausarzt nicht weiterweiß, darf er Sie gerne zu uns schicken, dann kümmern wir uns darum.

Sollten stärkere Schmerzen, Taubheitsgefühle, Schwellungen oder Probleme mit der Wunde auftreten, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Wann kann ich die Hand wieder benutzen, und wann kann ich wieder arbeiten?

Dr. med. Heckel: Im Alltag ist die Hand in der Regel nach zwei bis drei Wochen wieder einsetzbar. Für Büroarbeit rechne ich mit etwa drei Wochen Ausfallzeit, bei körperlicher Arbeit eher mit acht bis zehn Wochen.

Wann genau die Hand wieder belastbar ist, hängt vom Stadium und vom Heilungsverlauf ab.

Ergebnis & Dauerhaftigkeit

Was ist realistisch erreichbar?

Dr. med. Heckel: In einem frühen Stadium bekomme ich das Ganze in der Regel wieder so hin, als wäre nichts gewesen. Im Stadium 4 geht es darum, die normale Greiffunktion wiederherzustellen.

Bei einem Stadium 2 mit geringem Streckdefizit ist in der Regel eine vollständige Wiederherstellung möglich, eine sogenannte Restitutio ad integrum.

Ist ein Stadium 4 erreicht und kleben die Finger an der Hohlhand, ist das erste Ziel, die Finger wieder so weit in die Funktion zu bekommen, dass normale Greiffunktionen möglich sind. Das bedeutet nicht, dass sich die Finger wieder komplett strecken lassen. Meistens bleibt ein Streckdefizit übrig, vor allem in den Mittelgelenken.

Wichtig ist, dass sich die Faust wieder öffnen und schließen lässt, sodass normale Greiffunktionen wie das Halten einer Tasse funktionieren. Zu erwarten, dass bei einem Stadium 4 alles wieder komplett hergestellt wird, ist unrealistisch.

Woran erkennen Sie ein gutes Behandlungsergebnis?

Dr. med. Heckel: Für mich ist ein gutes Behandlungsergebnis dann erreicht, wenn die Funktionsfähigkeit der Hand erhalten ist.

Wie dauerhaft ist das Ergebnis?

Dr. med. Heckel: In etwa 85 Prozent der Fälle wird einmal operiert, und danach ist es gut. Die anderen 15 Prozent bekommen ein oder mehrere Rezidive.

Es gibt Menschen, die wirklich ein Rezidiv nach dem anderen bekommen. Wenn nach der dritten Operation erneut ein Rezidiv auftritt, stößt der Eingriff an seine Grenzen.

Deshalb mein Rat: Erkennen Sie die Erkrankung rechtzeitig und kontrollieren Sie sich bei bekanntem Morbus Dupuytren selbst engmaschig. Das ist ganz einfach, Sie müssen nur schauen, ob sich Ihre Hand noch bewegen und öffnen lässt. Sobald Sie merken, dass die Hand nicht mehr richtig aufgeht, ist das der Zeitpunkt, sich vorzustellen. Das schauen wir uns dann in Ruhe gemeinsam an.

Kosten & Kostenübernahme

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Dr. med. Heckel: Ja. Die Kosten werden sowohl von der gesetzlichen als auch von der privaten Krankenkasse übernommen.

Termin vereinbaren

Verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Daten

Wir nutzen Cookies und ähnliche Techniken. Manche brauchen wir, damit die Seite funktioniert. Unsere Besucherzahlen messen wir ohne Cookies auf Grundlage berechtigten Interesses, dem Sie jederzeit widersprechen können. Alles andere bleibt aus, bis Sie einwilligen. Einige dieser Dienste übertragen mit Ihrer Einwilligung auch Daten in die USA, welche das sind, sehen Sie in den Einstellungen. Umentscheiden können Sie sich jederzeit über „Cookie-Einstellungen" unten auf jeder Seite. Mehr dazu steht in unserer Datenschutzerklärung.

Cookie-Einstellungen

Hier entscheiden Sie, welche Dienste wir einsetzen dürfen. Nur die essenziellen laufen immer, ohne sie funktioniert die Seite nicht. Den Rest wählen Sie selbst und können Ihre Entscheidung hier jederzeit ändern. Den Dialog finden Sie wieder über „Cookie-Einstellungen" unten auf jeder Seite.

Essenziell

Immer aktiv

Ohne diese Dienste läuft die Seite nicht, sie merken sich zum Beispiel Ihre Cookie-Auswahl. Fremde Server werden dabei nicht kontaktiert, deshalb lassen sie sich nicht abwählen.

Details

Anbieter: Diese Website (Chirurgie & Aesthetic — Dr. med. Heckel und Dr. med. Hausding, Bayreuth)

Zweck: Speichert Ihre Cookie-Auswahl, damit wir nicht bei jedem Besuch erneut fragen müssen.

NameTypLaufzeitZweck
heckel-consentlocalStorage12 MonateIhre Einwilligungs-Auswahl samt Zeitpunkt und Version.
Details

Anbieter: Diese Website (Chirurgie & Aesthetic — Dr. med. Heckel und Dr. med. Hausding, Bayreuth)

Zweck: Speichert die Inhalte der Behandlungsseiten lokal zwischen, damit Seitenwechsel ohne erneutes Laden funktionieren.

NameTypLaufzeitZweck
content_checksum_* / content_collection_*localStorageunbegrenztPrüfsumme und Abzug der Behandlungsinhalte (First-Party, keine Datenübertragung an Dritte).
Nuxt-Content-DatenbankIndexedDB/OPFSunbegrenztLokale Datenbankdatei desselben Inhalts-Zwischenspeichers.

Zusatzfunktionen wie der Spam-Schutz im Terminformular. Ohne Ihre Zustimmung fehlen diese Funktionen oder arbeiten nur eingeschränkt.

Details

Anbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Zweck: Schützt das Terminanfrage-Formular vor Spam und Missbrauch (unsichtbare Bot-Erkennung). Dabei werden Nutzungsdaten an Google übertragen.

Rechtsgrundlage: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Der Dienst lädt erst, wenn Sie zustimmen.

Datenübermittlung: USA (Google LLC, zertifiziert nach dem EU-US Data Privacy Framework). Mit Ihrer Einwilligung willigen Sie zugleich gemäß Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO in die Übermittlung in die USA ein — dort kann trotz Zertifizierung ein Zugriff durch US-Behörden nicht ausgeschlossen werden, ohne dass Ihnen wirksame Rechtsbehelfe zustehen.

NameTypLaufzeitZweck
_GRECAPTCHACookie6 MonateRisiko-Analyse zur Unterscheidung von Menschen und Bots.
NID / __Secure-ENID (auf google.com)Cookiebis 13 MonateGoogles eigene Sicherheits- und Präferenz-Cookies, die beim Laden des reCAPTCHA-Scripts von google.com gesetzt werden können.
Datenschutzerklärung des Anbieters

Zeigt uns, wie die Website genutzt wird, damit wir sie verbessern können.

Details

Anbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland

Zweck: Reichweitenmessung: erfasst Seitenaufrufe und Interaktionen (z. B. Scrolltiefe, Klicks auf externe Links, Datei-Downloads) in pseudonymisierter Form, damit wir verstehen, wie die Website genutzt wird. Dabei werden Nutzungsdaten an Google übertragen.

Rechtsgrundlage: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Der Dienst lädt erst, wenn Sie zustimmen.

Datenübermittlung: USA (Google LLC, zertifiziert nach dem EU-US Data Privacy Framework). Mit Ihrer Einwilligung willigen Sie zugleich gemäß Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO in die Übermittlung in die USA ein — dort kann trotz Zertifizierung ein Zugriff durch US-Behörden nicht ausgeschlossen werden, ohne dass Ihnen wirksame Rechtsbehelfe zustehen.

NameTypLaufzeitZweck
_gaCookie2 JahreUnterscheidung wiederkehrender Besucher (pseudonyme Client-ID).
_ga_*Cookie2 JahreHält den Sitzungsstatus der Messung.
Datenschutzerklärung des Anbieters
Details

Anbieter: etracker GmbH, Erste Brunnenstraße 1, 20459 Hamburg, Deutschland

Zweck: Cookielose Reichweitenmessung: erfasst Seitenaufrufe in pseudonymisierter Form, ohne Cookies zu setzen oder Daten auf Ihrem Gerät zu speichern. Verarbeitung ausschließlich in Deutschland; läuft auf Grundlage unseres berechtigten Interesses — Sie können jederzeit widersprechen.

Rechtsgrundlage: Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Der Dienst ist ohne Zustimmung aktiv, Sie können ihn hier aber jederzeit abwählen.

Dieser Dienst kommt ohne Cookies aus und speichert nichts auf Ihrem Gerät.

Datenschutzerklärung des Anbieters
Details

Anbieter: Hotjar Ltd (Contentsquare Group), Dragonara Business Centre, St Julian’s STJ 3141, Malta

Zweck: Analyse des Nutzerverhaltens über Heatmaps und anonymisierte Sitzungsaufzeichnungen, um die Bedienbarkeit der Website zu verbessern. Eingaben in Formulare werden dabei unterdrückt und nicht aufgezeichnet.

Rechtsgrundlage: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Der Dienst lädt erst, wenn Sie zustimmen.

Datenübermittlung: Überwiegend EU (Rechenzentren in Irland); einzelne Unterauftragsverarbeiter der Contentsquare-Gruppe sitzen in den USA (abgesichert über das EU-US Data Privacy Framework bzw. EU-Standardvertragsklauseln). Mit Ihrer Einwilligung willigen Sie vorsorglich zugleich gemäß Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO in diese Übermittlung ein — in den USA kann ein Zugriff durch Behörden nicht ausgeschlossen werden, ohne dass Ihnen wirksame Rechtsbehelfe zustehen.

NameTypLaufzeitZweck
_cs_idCookie13 MonateWiedererkennung wiederkehrender Besucher (pseudonyme ID, Contentsquare-Plattform).
_cs_sCookie30 MinutenHält die laufende Sitzung der Analyse zusammen.
_hjSessionUser_* / _hjSession_*Cookiebis 12 MonateHotjar-Sitzungs- und Besucher-Zuordnung (je nach Konto-Konfiguration).
Datenschutzerklärung des Anbieters